Montag, 02.02.2026

Internationale Jugendbegegnung in Wiesbaden thematisiert Medienkompetenz und Demokratie

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Am 30. Januar empfing Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher im Großen Festsaal des Wiesbadener Rathauses Teilnehmerinnen und Teilnehmer der internationalen Jugendbegegnung Create, Connect, Click! Jugendliche aus Deutschland, Slowenien und Portugal präsentierten dort Ergebnisse ihres mehrtägigen Austauschs und erhielten zum Abschluss den EU Youthpass als Anerkennung für ihr Engagement und ihre erworbenen Kompetenzen.

Themen und Arbeitsformen

Die Teilnehmenden arbeiteten in internationalen Gruppen zu Fragen des Medienkonsums, der Meinungsbildung, von Desinformation und digitaler Verantwortung. Praxisorientiert entstanden eigene Medienformate, darunter kurze Videos, Podcasts und Interviews, mit denen die jungen Menschen gesellschaftlich relevante Themen aufgriffen und sichtbar machten.

Austausch und demokratische Bildung

Neben der inhaltlichen Arbeit spielte der persönliche Austausch eine zentrale Rolle. Der direkte Kontakt zwischen Jugendlichen aus verschiedenen Ländern diente dazu, Perspektiven zu erweitern, Vorurteile abzubauen und Vertrauen zu stärken. Organisatorische Angebote wie Workshops und Diskussionen sowie informelle Begegnungen trugen nach Angaben der Veranstalter dazu bei, das Gefühl einer europäischen Gemeinschaft zu fördern.

Dr. Patricia Becher betonte, dass internationale Jugendbegegnungen jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und Gemeinsamkeiten über Ländergrenzen hinweg zu entdecken. Solche Erfahrungen förderten Orientierung, Verantwortungsbewusstsein und demokratisches Denken, gerade in einer von Medien geprägten Welt, sagte sie.

Organisation, Zielgruppe und Förderung

Veranstaltet wurde die Begegnung von der Caritas Jugendhilfe Wiesbaden in Kooperation mit der slowenischen Organisation Zavod Manipura und der portugiesischen Organisation Grupo Recreativo Regufe. Das Projekt ist Teil eines kontinuierlich aufgebauten internationalen Kooperationsprozesses und richtet sich gezielt auch an Jugendliche aus der stationären Jugendhilfe.

Gefördert wurde das Vorhaben durch Jugend für Europa, die Nationale Agentur für das Programm der EU Erasmus+ Jugend in Aktion. Der Empfang im Rathaus wurde von den Organisatoren als sichtbares Zeichen dafür bewertet, welchen Beitrag internationale Begegnungen zum europäischen Zusammenhalt leisten und wie sie junge Menschen stärken, sich aktiv und reflektiert in einer demokratischen Gesellschaft zu engagieren.

Weitere Informationen zur internationalen Jugendbegegnung erteilt Anne Eichhorn, Abteilung Jugendarbeit, Fachstelle Internationale Jugendarbeit, Telefon (0611) 313255. Näheres ist außerdem auf www.wiesbaden-international.de zu finden.

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