Montag, 09.03.2026

Frühlingsmarkt nutzt ehemaligen SportScheck in Wiesbaden als temporären Treffpunkt für Handel und Kultur

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Von Freitag, 6. März, bis Samstag, 4. April, belebt ein Frühlingsmarkt das leerstehende Gebäude des ehemaligen SportScheck in der Langgasse. Das Projekt ist als Zwischennutzung konzipiert und verbindet Handel, Genuss und ein Programm mit Workshops und Musik. Veranstalter sind das städtische Citymanagement und die Stadtentwicklungsgesellschaft als Eigentümerin der Immobilie.

Konzept und Ziele

Der Markt besetzt das vordere Erdgeschoss in der Fußgängerzone und ist montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Nach einer ersten Pop up Initiative im Advent wird das Konzept weiterentwickelt: Die Organisatoren sprechen von einer Möglichkeit, Leerstand sichtbar und nutzbar zu halten, Start ups und jungen Unternehmen eine Testfläche zu bieten und die Aufenthaltsqualität der Innenstadt zu erhöhen. Bürgermeisterin Christiane Hinninger bezeichnet das Vorhaben als ein deutliches Zeichen für eine lebendige Innenstadt. Baudezernent Andreas Kowol hebt hervor, dass Zwischennutzungen Perspektiven für Unternehmen und Immobilien schaffen und langfristige Ansiedlungen begünstigen können.

Angebot und Programm

Auf der Fläche präsentieren sich 32 Händlerinnen und Händler sowie zehn Winzer aus dem Rheingau. Angeboten werden regionale Produkte, frühlingshafte Dekorationen und eine Auswahl an Weinen. Die Vinothek ist neu an einer großflächigen Fensterfront platziert, die durch den Rückbau einer früheren Schaufensterrückwand entstanden ist und das Gebäude offener zur Fußgängerzone hin wirken lässt. Außenbereich mit Tischen und Stühlen soll die Verbindung zum öffentlichen Raum stärken.

Ergänzend zum Markt gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Bastelangeboten, Keramik Workshops, Kinderschminken, Aquarellkursen, Afterwork Veranstaltungen, Musik und Weinproben. Der Frühlingsmarkt beteiligt sich am Ostermarkt von Freitag, 20. März, bis Sonntag, 22. März, inklusive eines verkaufsoffenen Sonntags am 22. März. Beispiele aus dem Veranstaltungsplan sind ein Aquarell Workshop am 7. März, ein Kinderworkshop „Vom Draht zur Form“ am 11. März sowie regelmäßige offene Weinproben freitags von 17 bis 19 Uhr. Jeden Donnerstag gibt es Afterwork Angebote bis 22 Uhr.

Erfahrungen und Ausblick

Citymanager Jens Ackermann verweist auf die Premiere im Dezember 2025, die nach seiner Aussage gezeigt habe, wie wirkungsvoll kreative Zwischennutzungen Leerstand aktivieren und als Treffpunkt für die Innenstadt wirken können. Die aktuelle Runde sei auf Basis von Rückmeldungen weiterentwickelt worden. Nach dem Frühlingsmarkt sind bereits weitere Zwischennutzungen geplant: Nach einer Umbauphase sollen von Mai bis Ende Oktober Projekte im Rahmen der World Design Capital an mehreren Stationen in dem Gebäude präsentiert werden. Die gesammelten Erfahrungen sollen dazu beitragen, mögliche langfristige Nutzungen der Immobilie zu erarbeiten.

Der Markt wird vom städtischen Citymanagement in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern organisiert. Besucherinnen und Besucher werden zur Teilnahme an einer kurzen Umfrage eingeladen, um den Markt zu bewerten und Anregungen zu geben. Der letzte Veranstaltungstag ist Samstag, 4. April.

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