Mittwoch, 11.03.2026

Überdachte Fahrradstation am Elsässer Platz bietet Ladeinfrastruktur und Service

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Direkt an der Einfahrt zum Parkhaus Elsässer Platz ist eine neue, videoüberwachte Fahrradstation in Betrieb gegangen. Die Anlage soll das bestehende Parkangebot ergänzen und bietet überdachte Stellplätze, Ladeanschlüsse für Akkus sowie eine mobile Servicestation. Betreiber ist die WiBau unter der Marke Lilienparken, gefördert wurde das Projekt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

Ausstattung und Kapazität

Die rund um die Uhr videoüberwachte Station bietet Platz für insgesamt 30 Fahrräder. Davon sind 16 konventionelle Fahrräder ohne Motor, 10 E Bikes und 4 E Lastenräder vorgesehen. Zusätzlich gibt es Stellplätze für 12 E Scooter. Integrierte Ladestationen ermöglichen das kostenfreie Aufladen von E Bike Akkus während des Parkens.

Die Station verfügt über vier abschließbare Schließfächer, die Stauraum für Helme oder Taschen bieten und mit Steckdosen für das Laden von mobilen Endgeräten ausgestattet sind. Eine mobile Fahrrad Servicestation mit Luftpumpe und Werkzeug erlaubt die Durchführung kleinerer Reparaturen direkt vor Ort.

Zielgruppen und Verkehrskopplung

Die Betreiber sehen die Anlage als Beitrag zur Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger. Nutzerinnen und Nutzer des Parkhauses sollen so einfacher auf Radverkehr oder den öffentlichen Nahverkehr umsteigen können, wodurch sich der Einzugsradius der Quartiersgarage vergrößern soll. Die Station steht zudem Besucherinnen und Besuchern der benachbarten Sporthallen, örtlicher Behörden und Einrichtungen sowie künftigen Gästen des geplanten Elsässer Parks zur Verfügung. Der Park wird voraussichtlich im September 2026 eröffnet.

Betreiber, Motivation und Finanzierung

Die WiBau bezeichnet das Angebot als Teil ihres modernen und kundenorientierten Parkraummanagements. Der Geschäftsführer Christoph Golla hebt hervor, dass die Fahrradabstellanlage das bestehende Pkw Angebot sinnvoll ergänzt und zur effizienten Nutzung des vorhandenen Raums beitragen soll. Andreas Kowol, Dezernent für Bauen und Verkehr der Stadt Wiesbaden, erklärte, die Stadt wolle Mobilitätsangebote schaffen, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden, und mit der neuen Station den Umstieg aufs Fahrrad attraktiver machen.

Die Nutzung der Fahrradstation ist kostenfrei. Betreiberangaben zufolge soll die Anlage die Kombination von Auto, Fahrrad und ÖPNV erleichtern und damit die sogenannte letzte Meile effizienter gestalten.

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