Die Landratswahl im Rheingau-Taunus-Kreis gehört zu den prägenden politischen Ereignissen der vergangenen Jahre. Bei der Landratswahl Rheingau Taunus 2023, die am 12. März 2023 stattfand, trafen die Wählerinnen und Wähler eine klare Entscheidung zugunsten des damaligen Amtsinhabers Sandro Zehner (CDU).
Landratswahl Rheingau Taunus 2023: Ergebnisse im Überblick
Bereits im ersten Wahlgang konnte sich Sandro Zehner mit einer absoluten Mehrheit durchsetzen. Das amtliche Endergebnis der Landratswahl Rheingau Taunus lautete:
- Sandro Zehner (CDU): 52,8 Prozent
- Martin Rabanus (SPD): 24,9 Prozent
- Sigrid Hansen (Bündnis 90/Die Grünen): 12,4 Prozent
- Frank Grobe (AfD): 7,1 Prozent
- Oliver Eibeck (parteilos): 2,8 Prozent
Die Wahlbeteiligung betrug 40,2 Prozent.
Warum die Landratswahl 2023 bis heute nachwirkt
Rückblickend gilt die Landratswahl Rheingau Taunus 2023 als Richtungsentscheidung für die Kreispolitik. Der klare Sieg von Zehner verschaffte der Kreisverwaltung politische Stabilität und setzte den Rahmen für zahlreiche Entscheidungen in den Folgejahren – etwa in den Bereichen Infrastruktur, Schulen und Kreisentwicklung.
Kräfteverhältnisse im Rheingau-Taunus-Kreis
Die Wahl offenbarte deutliche Unterschiede in der Unterstützung der Parteien auf Kreisebene. Während die CDU ihre starke Stellung bestätigte, blieb die SPD mit ihrem Kandidaten Martin Rabanus deutlich zurück. Auch die Grünen konnten ihre landespolitische Bedeutung nicht vollständig auf Kreisebene abbilden. Die AfD blieb bei der Landratswahl im Rheingau-Taunus-Kreis im einstelligen Bereich.
Beteiligung der Wählerschaft bleibt Thema
Schon zum Zeitpunkt der Wahl wurde die vergleichsweise niedrige Wahlbeteiligung intensiv diskutiert. Aus heutiger Sicht zählt sie weiterhin zu den größten Herausforderungen für die kommunale Demokratie im Rheingau-Taunus-Kreis.
Einordnung aus heutiger Sicht
Fast zwei Jahre nach der Landratswahl Rheingau Taunus zeigt sich, dass das Votum von 2023 maßgeblich zur politischen Kontinuität im Kreis beigetragen hat. Die Wahl gilt inzwischen als Referenz für die Bewertung späterer kommunaler Abstimmungen in der Region.

