Die Riester-Rente steht vor großen Herausforderungen, da hohe Kosten und geringe Renditen viele Versicherte zur Kündigung bewegen. Laut Expertenmeinungen ist das ursprüngliche Ziel der Rentenlücken-Schließung gescheitert.
Seit ihrer Einführung im Jahr 2002 galt die Riester-Rente als wichtige Ergänzung zur gesetzlichen Rente. Jedoch werden die hohen Kosten und niedrigen Renditen als Hauptprobleme des Systems identifiziert. Dies zeigt sich auch darin, dass bereits jeder vierte Riester-Vertrag vorzeitig gekündigt wird.
Angesichts dieser Probleme werden neue staatliche Vorsorgepläne ab 2026 diskutiert, um die Altersvorsorge zu reformieren. Es wird erwartet, dass Reformen notwendig sind, um die Kosten zu senken, die Transparenz zu erhöhen und eine breitere Vorsorge zu ermöglichen. Die Riester-Rente wird inzwischen von vielen Experten als gescheitert betrachtet, was die Diskussion über die Zukunft der staatlich geförderten Altersvorsorge weiter anheizt.

