Freitag, 17.07.2026

Engelsfackel vor Wiesbadener Rathaus: Zeichen für Kinderhospizarbeit und Familienunterstützung

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Die Engelsfackel des bundesweiten Kinder Lebens Lauf machte am Freitag, dem 17. Juli, Station vor dem Wiesbadener Rathaus. Die Stadt unterstützte die symbolische Übergabe, an der Mitarbeitende des Kinderhospizes Bärenherz, betroffene Familien und Vertreter des Bundesverbands Kinderhospiz beteiligt waren. Ziel der Aktion ist es, auf die Arbeit von Kinder und Jugendhospizen sowie auf die Situation von Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihren Familien aufmerksam zu machen.

Stopp in Wiesbaden

Bei der Veranstaltung betonte Oberbürgermeister Gert Uwe Mende, dass die Arbeit der Kinder und Jugendhospize viele Familien in belastenden Lebensphasen begleite und Anerkennung verdiene. Mit der Fackel setze die Stadt ein sichtbares Zeichen für Mitmenschlichkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, sagte er.

Nach dem Halt vor dem Rathaus übernahm Robert Michels vom Verein Mainlichtblick die Engelsfackel und setzte die Weitergabe in Richtung Frankfurt am Main fort.

Ziele und Botschaften der Aktion

Der Bundesverband Kinderhospiz beschreibt den Kinder Lebens Lauf als verbindende Aktion, bei der die Engelsfackel für Hoffnung, Verbundenheit und die Sichtbarkeit der Kinderhospizarbeit stehe. Dr. Natalie Schwäger verwies darauf, dass kein betroffenes Kind und keine Familie ihren Weg allein gehen sollte. Die Veranstaltung in Wiesbaden diene dazu, auf die Anliegen der Familien aufmerksam zu machen und Unterstützungsstrukturen sichtbar zu machen.

Magdalene Schmitt, Geschäftsführerin des Kinderhospizes Bärenherz, sagte, der Lauf mache die oft verborgene Lebenswirklichkeit von betroffenen Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien deutlich. Sie brachte ihren Respekt für Eltern zum Ausdruck, die täglich besondere Leistungen erbringen, und hob die Bedeutung eines starken Netzwerks in der Kinder und Jugendhospizarbeit hervor.

Bundesweite Route und Zeitplan

Die Aktion 2026 ist eine bundesweite Inklusionskampagne des Bundesverbands Kinderhospiz. Die Engelsfackel wird von Engagierten aus Hospizen, Familien, Ehrenamtlichen und Unterstützenden von Station zu Station weitergereicht. Die Route begann am 16. April in Berlin und endet am 11. Oktober in Rust anlässlich des Welthospiztags.

Auf einer Strecke von rund 7000 Kilometern führt die Route über mehr als 130 Stationen in Deutschland. Erstmals werden auch Etappen in Österreich, Luxemburg und der Schweiz berücksichtigt, wodurch die Aktion über die deutschen Grenzen hinaus Wirkung erzielen soll.

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