Donnerstag, 22.01.2026

Lebensgefahr auf gefrorenen Gewässern in Wiesbaden

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Die Landeshauptstadt Wiesbaden warnt davor, zugefrorene Teiche, Flüsse und weitere Eisflächen zu betreten. Trotz anhaltender Kälte und Minusgrade kann das Eis dünn und brüchig sein. Besonders gefährdet sei nach Angaben der Stadt die Eisfläche im Schiersteiner Hafen.

Risiko und schnelle Unterkühlung

Auch an anderen zugefrorenen Flüssen, Bächen oder Weihern im Stadtgebiet besteht Einbruchsgefahr. Personen, die ins eiskalte Wasser geraten, verlieren sehr schnell ihre Kräfte. Eingebrochene Menschen unterkühlen oder ertrinken nach Einschätzung der Rettungsdienste oftmals innerhalb weniger Minuten.

Wie man sich im Notfall verhält

Kommt es zu einem Unfall, ist schnelles und umsichtiges Handeln wichtig. Zunächst ist die Notrufnummer 112 zu wählen. Präzise Angaben zum Aufenthaltsort und zur Anfahrt erleichtern den Rettungskräften das Auffinden des Unglücksorts.

Helfende müssen ihre eigene Sicherheit in den Vordergrund stellen, da auch sie in das brüchige Eis einbrechen können. Ein sicherer Abstand zur Einbruchstelle ist zwingend einzuhalten. Gegenstände zum Heranreichen können sinnvoll sein, zum Beispiel eine Stange, ein Brett, ein Rettungsring, ein Seil oder ein dicker Ast.

Gerettete Personen, die durchnässt sind, müssen vor weiterer Auskühlung geschützt werden. In allen Fällen ist eine medizinische Untersuchung erforderlich.

Prävention und Verantwortung

Die Stadt appelliert an Eltern und Erziehungsberechtigte, Kinder über die Gefahren zu informieren und vom Betreten von Eisflächen abzuhalten. Freizeitnutzer sollten ebenfalls auf Warnhinweise und Absperrungen achten und im Zweifel die Flächen meiden.

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