Freitag, 29.05.2026

Wiesbaden rüstet Parkhäuser der Lilienparken mit Hunderten Ladepunkten aus

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Die Landeshauptstadt Wiesbaden und die städtische Gesellschaft WiBau haben das Ladenetz in den Lilienparken-Parkhäusern deutlich erweitert. In mehreren Parkhäusern wurden neue AC- und DC-Ladepunkte installiert, insgesamt sind inzwischen Hunderte Stellplätze mit Ladeinfrastruktur ausgestattet.

Neue Ladepunkte in Luisenplatz und Elsässer Platz

Im März und April dieses Jahres nahm das Parkhaus Luisenplatz 20 weitere Ladepunkte in Betrieb. Davon sind 16 AC-Ladepunkte und vier DC-Schnellladestationen. Das Angebot im Parkhaus Elsässer Platz in der Klarenthaler Straße wurde ebenfalls ausgebaut. Dort stehen jetzt insgesamt 429 Ladepunkte zur Verfügung, darunter acht DC-Schnellladestationen. Nutzerinnen und Nutzer profitieren dort von 45 Minuten kostenfreiem Parken während des Ladevorgangs.

Parkhäuser werden zu Mobilitätsstandorten

Die WiBau entwickelt ihre fünf Lilienparken-Parkhäuser zunehmend zu multifunktionalen Mobilitätsstandorten. Neben dem Stellplatzangebot gewinnen Ladeinfrastruktur und ergänzende Mobilitätsservices an Bedeutung. WiBau betreibt insgesamt 1.870 Stellplätze, davon sind derzeit 479 Stellplätze mit Ladepunkten versehen.

Wiesbadens Baudezernent und Aufsichtsratsvorsitzender der WiBau, Andreas Kowol, bezeichnet den Ausbau der Ladeinfrastruktur als einen zentralen Baustein für die Mobilitätswende in der Stadt. Er erklärte, dass die Parkhäuser wohnortnahe und niedrigschwellige Angebote für Elektromobilität schafften, insbesondere für Menschen ohne eigene Lademöglichkeit zuhause sowie für Gäste und Besucherinnen und Besucher.

Einführungsangebot mit ESWE Versorgung

Im Juni ergänzt eine gemeinsame Aktion mit dem regionalen Energieversorger ESWE das Angebot. Im gesamten Juni können Kundinnen und Kunden ihr Elektrofahrzeug in allen Lilienparken-Parkhäusern für 0,29 Euro pro Kilowattstunde laden. Der Tarif gilt bei Bezahlung über die Lade-App des Versorgers oder per QR-Code.

Die Stadt und ihre Partner setzen damit auf eine Mischung aus Ausbau und niedrigschwelligen Zugangsangeboten, um die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität im Stadtgebiet zu erhöhen.

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